Verantwortung – eine unteilbare Pflicht

Die erste und eine der elementarsten V-Notwendigkeiten (neben V-orbild und V-ertrauen) exzellenter An|Führung: VERANTWORTUNG

A.R.T. Leadership - Verantwortung eine unteilbare Pflicht

EINE Person, die Entscheidungen trifft, trägt die Verantwortung für ALLE Konsequenzen, welche sich aus diesen Entscheidungen heraus ergeben. Dies ist auch ein Grund, warum es KEINE Teamentscheidungen geben kann! Das Team kann beraten – aber nie entscheiden! Denn, wo mehrere „entscheiden“, kann man sich aus der VERANTWORTUNG stehlen und es sind oft (faule) Kompromisse vorprogrammiert.

Im Rahmen von Aufgabenstellungen kannst Du zwar einem Mitarbeiter Verantwortung „übertragen“, dennoch bist DU nach wie vor zu 100% verantwortlich!

Du setzt beispielsweise eine Person als Projektleiter für ein größeres Projekt ein – nennen wir ihn mal „Herrn Müller“ – und überträgst ihm die Verantwortung. Deine Entscheidung!

Geht alles gut und das Projekt wird zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht – wunderbar!

Wird das Projekt nun aber „gegen die Wand“ gefahren, dann kann Herr Müller daraus für sich die Verantwortung mit entsprechenden Konsequenzen ziehen – so er, trotz seines Scheiterns in diesem Projekt, eine redliche Führungskraft ist.

Du aber, als dessen Vorgesetzter, der Du ihn beauftragt hast, kannst NICHT, um dich selbst aus der Affäre zu ziehen, in Rechtfertigungen anderen (deinen Vorgesetzten, Kapitaleignern …) gegenüber, mit dem Finger in Richtung Müller zeigen und sagen „DER war es!“.

Nein, DU warst es! DU hast Herrn Müller mit dieser Aufgabe betraut, hast seine Fähigkeiten möglicherweise überschätzt. Es war DEINE Entscheidung, DU trägst die Verantwortung für das Scheitern des Projektes.

NIMM SIE WAHR!!!

Das für sich selbst zu sehen und entsprechend zu handeln bedarf einer starken Persönlichkeit.

Werde ein echter An|führer – trage Deine VERANTWORTUNG!

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Interview mit einem Co-Coach

Es sind die Co-Coaches, die Pferde von A.R.T.LEADERSHIP, die unmittelbar an und mit den Seminarteilnehmern arbeiten. Sie wissen daher viel über die Psyche der Menschen und sind in der Lage diese – durchaus schonungslos – aber vorurteilsfrei einzuschätzen. Wir wollten deshalb ein bisschen mehr über die spannende Arbeit eines Co-Coachs bei A.R.T.LEADERSHIP und deren Wissen um die menschliche Psyche erfahren und haben uns aus diesem Grund mit „Thunders Red Fox“ einer 25-jährigen Quarter-Horse-Stute getroffen. „Foxy“ scheint in sich zu ruhen. Ihre dunklen, gutmütigen Augen machen den Eindruck als könnten diese einem Menschen ganz tief in die Seele blicken und dieser auch das letzte Geheimnis entlocken.

A.R.T.  Leadership - Interview mit einem Co-Coach

Liebe „Thunders Red Fox“ oder darf ich „Foxy“ sagen? Sie sind schon lange im Coaching-Geschäft und haben sicher schon einiges erlebt. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns ein wenig an Ihren Erfahrungen teilhaben ließen.

Sie können mich gerne „Foxy“ nennen. Ja, ich bin tatsächlich schon eine ganze Weile in diesem Geschäft.

Muss man für den Job als Co-Coach eine Ausbildung absolvieren oder speziell vorbereitet werden?

Unser Job als Co-Coaches stellt hohe Anforderungen an uns. Nicht jedes Pferd ist dafür geeignet mit unterschiedlichen Menschen zu arbeiten. Wir wurden speziell dafür ausgesucht und intensiv auf unsere Aufgaben vorbereitet. Unsere Ausbildung endet nicht. Nahezu täglich arbeiten wir mit unserem Coach an uns – auch ich.

Worauf kommt es bei dieser Ausbildung an?

Unser Chef-Coach, Richard Vizethum, legt großen Wert auf die Einhaltung bestimmter Feedback-Regeln. Wir sollen möglichst konstruktives Feedback geben, welches sich am aktuellen Verhalten der Teilnehmer orientiert. Auch sollten wir das Feedback möglichst positiv formulieren. Dies allerdings ist nicht so einfach, da wir Pferde gewohnt sind – wie soll ich es sagen – ein sehr direktes Feedback zu geben. So arbeiten wir halt besonders oft daran Feedback „positiver zu formulieren“ („Foxy“ schmunzelt).

Sie haben es ja mit Menschen zu tun, welche an ihrem Führungsverhalten, ihrer Führungspersönlichkeit arbeiten wollen. Handelt es sich dabei ausschließlich um Führungskräfte oder angehende Führungskräfte aus Unternehmen – oder wie muss man sich den Personenkreis vorstellen, mit dem Sie arbeiten?

Ja, das ist richtig. Wir haben es meist mit Führungskräften zu tun, die sich in ihrem Führungsverhalten verbessern und an ihrer Führungspersönlichkeit arbeiten wollen. Doch auch Pädagogen aus den unterschiedlichsten Bildungsanstalten kommen zu uns, um an sich zu arbeiten. Seit kurzer Zeit bieten wir auch Eltern, welche noch mit der Erziehung ihrer Kinder beschäftigt sind, die Möglichkeit ihr „Führungsverhalten“ zu verbessern (» Zeige den Weg).

Worin unterscheidet sich das sogenannte „pferdegestütztes Coaching“ von konventionellem Führungs-Coaching?

In vielen konventionellen Seminarformen wird mit Rollenspielen oder Szenarien gearbeitet, um das Führungsverhalten der Teilnehmer sicht- und behandelbar zu machen. Deren Erfolg hängt, wie auch beim Horsepowered Coaching, entscheidend vom Feedback ab. Menschliche Feedbackgeber aber bringen immer ihre eigenen Problemsichten mit in das Feedback ein. Oft versuchen sie auch aus Kalkül, Rücksicht oder Höflichkeit heraus ihre Formulierungen zu wählen. Das ist wenig effizient und zögert den Trainingserfolg nur hinaus. Wir Pferde dagegen sind unvoreingenommen und reagieren unmittelbar im Hier und Jetzt auf das Führungsverhalten der Teilnehmer. Dabei sind wir schonungslos ehrlich. Das mag manchem Teilnehmer erst mal nicht gefallen, aber wir geben ihm damit die Möglichkeit – noch in derselben Situation – eigenständig – verschiedene Verhaltensvarianten auszuprobieren und selbst einen „besseren Weg“ zu entdecken oder besser gesagt zu erleben.

Erwähnen möchte ich noch, dass wir von den Teilnehmern nicht geritten werden – wir agieren quasi mit ihnen auf „einer Ebene“.

„Foxy“ – wie muss man sich einen solch „besserer Weg“ vorstellen – wie helfen Sie dabei?

Menschen haben verlernt im Hier und Jetzt zu agieren. Sie sind mit ihren Gedanken häufig schon an einem anderen Ort, in einer anderen Zeit und schlimmer noch – mit irgendeinem technischen Gerät beschäftigt („Foxy“ schüttelt unverständig den Kopf). Dies reduziert die Wahrnehmungsfähigkeit, so dass sie oft den „richtigen Augenblick des Handelns“ verpassen. Wir Pferde sind als Fluchttiere darauf angewiesen Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und so fordern wir – mitunter sehr nachdrücklich – Aufmerksamkeit von den Teilnehmern ein. Aufmerksamkeit oder besser Achtung ist es auch, was Mitarbeiter, Schüler oder Kinder von ihren jeweiligen „Führungspersonen“ erwarten.

Aufmerksamkeit, Achtung – ist das alles?

Oh, das ist schon eine ganze Menge. Es ist die Grundlage für soziale Kompetenz mit Komponenten wie Empathie, Respekt und eben Achtung. Aber natürlich ist das nicht alles. Bei den meisten Menschen stimmen inneres Wollen und äußeres Tun nicht überein.

Sprechen Sie jetzt von Authentizität?

Ja, genau, von Authentizität oder besser authentischem Verhalten spreche ich. Aus meiner Sicht ist authentisches Verhalten die Basis von guter Führung. Denn ohne Authentizität kein Vertrauen und ohne Vertrauen keine motivierende und erfolgreiche Führung.

Von uns Pferden wird oft gesagt dass wir dem Menschen einen Spiegel vorhalten. Doch mit einem Spiegel kann man uns eigentlich nicht vergleichen. Dieser reflektiert nur die Oberfläche, das Sichtbare, den teuren Anzug, das Designerkostümchen. Das ist das, was Menschen von anderen Menschen ebenfalls in erster Linie wahrnehmen und von dem sie sich manchmal blenden lassen. Wir aber sehen in das Innere des Menschen, sind in der Lage zu vergleichen zwischen deren „innerem Wollen“ und „äußerem Tun“. Gibt es dort Diskrepanzen, sprich mangelnde Authentizität, dann vertrauen wir dieser Person nicht und ziehen uns von ihr zurück – positiv formuliert (Wieder schmunzelt „Foxy“).

Was aber lernen die Teilnehmer nun eigentlich?

Sie lernen nicht, sie ERLEBEN. Durch unsere Reaktionen und unser Verhalten ihnen gegenüber, beginnen sie ihr eigenes Tun zu reflektieren. Sie beginnen Achtsamer zu werden, ihre Körpersprache wird klarer und deutlicher. Widersprüche beginnen sich aufzulösen. Wir unterstützen sie dabei indem wir unser Verhalten entsprechend ihrer Entwicklungsschritte verändern. Verstärkt wird dieser Prozess durch intensive Reflexions- und Transformationsphasen mit unserem Chef-Coach Richard Vizethum. Am Ende eines solchen Coaching-Tages kommen dann schon mal Aussagen von Teilnehmern wie beispielsweise: „Ich war skeptisch, habe mir gedacht was soll das Ganze eigentlich bringen und jetzt stehe ich hier und bin beeindruckt, beeindruckt davon was mit mir an diesem Tag geschehen ist“. Uns freuen solche Worte natürlich, bestärken sie uns doch in dem was wir tun („Foxy“ nickt mit einem Anflug von Stolz).

Liebe „Foxy“, vielen Dank für den tiefen Einblick in die Arbeit eines Co-Coaches bei A.R.T. Leadership. Zum Abschluss aber hätte ich eine etwas provokante Frage: Welches sind die häufigsten „Führungs-Defizite“, mit denen Sie bei Ihrer Arbeit konfrontiert werden?

(„Foxy“ lacht) Bin mir nicht sicher ob ich da aus dem Nähkästchen plaudern sollte – aber gut, zwei Auffälligkeiten die mir häufig begegnen:

Viele, gerade junge Führungskräfte, kommen mit einem großen Fachwissen – besser gesagt Faktenwissen – in Führungspositionen, haben aber so gut wie keine Sozialkompetenzen. Ihnen fehlen also die wichtigsten Eigenschaften die Führungskräfte besitzen sollten. Richard Vizethum sagt immer „Fachwissen führt nicht!“. Den Unternehmen ist es oft nicht bewusst, welche Folgen dies haben kann.

Häufig haben wir es auch mit einem nicht unerheblichen Maß an Selbstüberschätzung zu tun, die daraus resultiert, dass manche Menschen im Verlaufe ihrer Entwicklung keine Niederlagen erleben mussten oder soll ich besser sagen – keine Niederlagen erleben durften. Niederlagen aber gehören zum Reifeprozess und sind ein wichtiges Element der Persönlichkeitsbildung.

Liebe „Foxy“, nochmals vielen herzlichen Dank – gerade auch für diese beiden letzten Erfahrungen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer spannenden Tätigkeit.

Autor: Richard Vizethum
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Wahre An|Führung wird mit V geschrieben

EINE KLEINE – WAHRE – SILVESTERGESCHICHTE

Es war die Nacht von Silvester 2011 auf Neujahr 2012. Wie jedes Jahr verbrachten wir die Zeit um Mitternacht bei unserer kleinen Pferdeherde. Da unser Stall sich unmittelbar am Ort befindet, bekommen unsere Pferde, die Co-Coaches von A.R.T. Leadership, dieses Feuerwerk aus nächster Nähe mit. Die alljährliche Silvesterknallerei ist eine sehr starke Belastung für die Tiere, und wir wollten deshalb während dieser Zeit bei ihnen sein.

A.R.T. Leadership - Wahre Anfuehrung wird mit V geschrieben

Als dann gegen Mitternacht die Raketen pfeifend in den Himmel stiegen und Kanonenschläge noch lauter, wie in den Jahren zuvor, die gerade eben noch so stille Nacht durchbrachen, wurden unsere Pferde unruhig und begannen auf der Weide aufgeregt herumzulaufen. Dazwischen blieben sie immer wieder stehen, sahen sich unsicher um, um dann – durch das nächste Pfeifen, den nächsten Knall aufgeschreckt – wieder in Bewegung versetzt zu werden.

Dies waren die Momente, in denen sich die drei so wichtigen V echter AN|FÜRHUNG überdeutlich zeigten …

(V)ERANTWORTUNG

Nach kurzer Zeit aber begann „GK Cutting Lena“, die LEITSTUTE unserer Herde, die VERANTWORTUNG zu übernehmen. „Lena“ ist zwar das jüngste Pferd in der Herde und sie ist auch nicht das größte oder stärkste Tier, doch sie ist intelligent, mutig und eine geborene An|führerin. Attribute, die ihr den Respekt und die Wertschätzung der anderen Herdenmitglieder einbrachte.

(V)ORBILD

Souverän brachte sie die anderen Pferde in eine dunkle Ecke der Weide und sorgte dafür, dass sie dort blieben. Wachsam beobachtete sie die Umgebung. Sie strahlte dabei aber so große Ruhe aus, dass ihr VORBILD die anderen Herdenmitglieder beruhigte, welche schließlich trotz des lauten Silvesterfeuerwerks begannen, am bereitgelegten Heu zu fressen. Nur „Lena“ fraß nicht. Sie stand etwas abseits und beobachtete die Umgebung; die Leitstute war jederzeit bereit, ihre Herde bei nahender Gefahr in Sicherheit zu bringen.

(V)ERTRAUEN

Das VERTRAUEN der anderen Pferde in „Lena“ war so groß, dass sie sich nicht mehr von den Raketen und Böllern stören ließen, sie fühlten sich unter „Lenas“ AN|FÜHRUNG sicher. „Lena“ hat instinktiv vorgelebt, was AN|FÜHRUNG wirklich bedeutet.

AN|FÜHRUNG IST KEIN PRIVILEG SONDERN VERPFLICHTUNG

Für diese Leistung im Dienste der Herde gestehen ihr die anderen Pferde Privilegien zu. Die Leitstute kann als erste zum Futter oder an die Wasserstelle, sie kann sich den besten Ruheplatz aussuchen – ABER

Privilegien sind nur die Entlohnung, nicht die Voraussetzung An|führer zu sein.

Erfolgreiche AN|FÜHRUNG bedeutet, VERANTWORTUNG übernehmen, VORBILD sein und VERTRAUEN investieren, um Vertrauen zu erhalten!

NOW OR NEVER – Mach es JETZT!

Autor: Richard Vizethum
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